GUTE BÜCHER - STARKE TEXTE

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Der Waran

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Killroy Media, 2015

Killroy Roman

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Fussballmord

Frank Salewski

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Killroy Media, 2013

Killroy 10 + 1 Stories

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Videobeitrag - Kranke Seelen - Radio Bremen TV

Kranke Seelen - Bremer Autor und Lehrer Frank Salewski über Kriegsheimkehrer

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Stuttgarter Zeitung, 24.06.2003

Düsterpop zum Lesen "Tage im Umbruch": ein Roman von Laabs Kowalski Wer sagt denn, in der modernen Literatur herrsche ästhetisch polierte Langeweile? Es passiert doch ganz schön was, zumindest in Laabs Kowalskis Roman "Tage im Umbruch - Ein Engel dreht auf": Vom Tresen weg wird Peevee, diese unentschlossene herumhängende Titelfigur, samt seinem Kumpel von Skinheads böse zusammengeschlagen. Köpfe krachen gegen Kachelwände, Blut spritzt aus Bäuchen, von Messern geschlitzt. Nix wie weg heißt die Devise. Der schleichende Bass-Sound von Rage against the Machine hat das Gemüt eben noch "mit Melancholie bombardiert", da steht ein Umzug an. Ab nach Köln, als Mitbewohner zu einem Typ namens Monty, der ständig eine Axt mit sich herumträgt, die auch schon mal blutig ausschaut. Die schöne Diana im Nebenzimmer bestrickt unseren Tresenhocker mit der dunklen Transparenz ihrer seidigen Strümpfe aufs Liebreizendste, es wird auch für die Angebetete noch schnell ein Auswahlband der besten Poptitel zusammengestellt, da steht schon die nächste Schlacht an: Ein Typ in schwarzem Leder macht die Angebetete an, und unser Schlaffi wirft sich mutig dazwischen. Natürlich fegt ihn ein heftiger Schlag vom Hocker, doch der Typ mit der Axt schafft sogleich Ordnung. Gerade noch entkommen, geht's sogleich in eine wilde Verfolgungsjagd mit vier jungen Türken, dann wird die Fleischtheke eines Supermarkts ausgeraubt und schnell mit der neuen Arbeitskollegin kopuliert, die nächste Schlägerei geht mit einer Horde von Bikern ab, und der Typ mit der Axt verlässt uneigennützig den Schauplatz. Zurück bleibt eine Comic-Sammlung von unschätzbarem Wert für Peevee, der mit der delikat Bestrumpften umgehend ein Paar bildet und die Geschichte flugs zum Happy End führt. Damit man sich aber nicht vorwerfen lassen muss, die Geschichte sei zu konventionell erzählt, gibt es unmotivierte Einschübe, die in die Vergangenheit, in den Zweiten Weltkrieg führen. Man muss ja wissen, wo man herkommt. Ist dies nun Popliteratur, ein Beispiel des Social Beat oder eine mit Action aufgeladene Milieustudie? Den unbefangenen Leser wird's nicht allzu sehr scheren. Er lässt sich in diese alltäglichen Sinnwelten von einem Autor einführen, dessen Name im Kölner Nachtleben etwas gilt, der für Harald Schmidt geschrieben hat und der sich in der Popgeschichte gut auskennt: Qualitätsausweis genug, eine Geschichte, in der etwas passiert, ein Ausschnitt der Szenewelt, nicht gerade prätentiös beschrieben, eine schmucklose Beiläufigkeit - Unterhaltungspopliteratur mit hektischem Beat. Ulrich Bauer

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